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9. Nordhäuser Schachopen Zeitungsberichte Favorit Turov gewinnt Schach-Open NORDHAUSEN. Hochklassigen Schach-Sport bot die neunte Auflage der Nordhäuser Schach-Open. Drei Groß- und vier Fidemeister sorgten für einen Qualitätssprung beim mit 100 Startern drittgrößten Schachturnier Thüringens. Mit Maxim Turov setzte sich der Favorit durch, auch wenn es am Ende noch einmal eng wurde. Lev Gutman war sichtlich enttäuscht. Der für den SC Melle startende Großmeister und Nummer 2 der Setzliste wollte das Turnier in Nordhausen unbedingt gewinnen. "Ich habe gegen Turov schlecht gespielt", bekannte er mit säuerlicher Miene. Die Partie der fünften Runde der beiden Großmeister war die entscheidende beim Turnier. Gutman riskierte beim Bauernspiel zuviel, was letztlich zur Niederlage führte. Doch auch der aus Rostow am Don stammende Turov war nicht fehlerfrei. In der letzten Runde musste er sich gegen den späteren Turniervierten und Fide-Meister Christian Richter (Emsdetten) mit einem Remis begnügen, dem zweiten im Turnier. Damit wurde es noch einmal knapp. Doch die 6,0 Punkte aus sieben Partien reichten, weil Turov gegenüber dem punktgleichen Fabian Müller aus Salzgitter die bessere Buchholzwertung (31,5 zu 28,0) besaß. Auf Platz drei landete Lev Gutman vor Christian Müller und Ferenc Langheinrich vom gastgebenden SC 51 Nordhausen (alle 5,5 Punkte). "Vielen Dank an die Organisatoren für die schöne Veranstaltung", lobte der Sieger anschließend. Er habe sehr gern in Nordhausen gespielt und würde im nächsten Jahr wiederkommen, wenn es sein Turnierkalender zulässt. Der 30-jährige Russe hatte schon 17 Jahre lang kein Turnier mehr in Deutschland gespielt, war zuletzt in Kreta im Turniereinsatz, von wo aus er mit einem Sieg nach Deutschland reiste. Für die beste Nordhäuser Platzierung seit Langem sorgte Ferenc Langheinrich als Fünfter. Der 26-jährige Erfurter, der zuletzt für Empor Erfurt in der Oberliga spielte, ist im Sommer nach Nordhausen gewechselt. "Der SC 51 kam auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, für ihn zu spielen. Da habe ich zugesagt", berichtet der Student der Literaturwissenschaft und Geschichte. Ihm gefällt die Rolle des Zugpferdes, die er im Verein übernehmen soll, um den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Langheinrich war allerdings auch ein klein wenig enttäuscht von seinen Leistungen. "Ich habe dreimal Remis gespielt. Davon war das Unentschieden gegen Helmut Haselhorst in der sechsten Runde völlig unnötig", ärgerte sich der Neu-Nordhäuser. "Ich stand nach zehn Zügen mit den schwarzen Figuren sehr gut, was dazu führte, dass ich die Partie auf die leichte Schulter genommen habe", kritisierte er sein eigenes Spiel. Wobei der für den Schachklub Ostbevern startende Haselhorst als 13. und zweitbester Senior des Turniers auch kein schlechter Spieler ist. Was er draufhat, bewies Langheinrich dann gestern in der siebten Runde, als er die russische Großmeisterin und Ehefrau des Turniersiegers, Irina Turova, in 53 Zügen schachmatt setzte. Turova gewann als Turniersechste die Damenwertung. Zweitbester Nordhäuser war Andreas Kuntze auf Rang 28. Hans-Peter BLUM SCHACH: Favoriten liegen bei Open vorn Nach der zweiten Runde der 9. Nordhäuser Schach-Open sind 17 Spieler
punktgleich mit zwei Siegen und 2,0 Punkten an der Spitze des Feldes,
darunter mit Andreas Kuntze auch ein Spieler des gastgebenden SC 51
Nordhausen. Fast alle Favoriten haben sich bislang schadlos gehalten,
nur der bundesliga-erfahrene Ferenc Langheinrich, der ab Sommer für
die Südharzer spielt, musste sich in seiner zweiten Partie gegen
Jürgen Lutz (SV Pfinztal) mit einem Remis begnügen. Langheinrich
ist mit 1,5 Zählern auf Rang 27. 100 Spieler streiten in der Sporthalle
auf dem Petersberg bis Sonntag um den Turniersieg. SCHACH: 9. Nordhäuser Open mit vier Großmeistern NORDHAUSEN. Ende Juli werden wieder über 100 Schachsportler in Nordhausen zur mittlerweile 9. Schach-Open erwartet. Nach vier Tagen wird der Sieger feststehen. Vom 30. Juli bis zum 2. August werden sieben Runden in der Sporthalle auf dem Petersberg absolviert. "Bisher haben fast 100 Spieler gemeldet", informierte Andreas Montag vom Gastgeber SC 51 Nordhausen. Im Vorjahr waren 111 Denksportler am Start. Bis zum 27. Juli können noch Meldungen abgegeben werden. "Es kann also gut sein, dass die Teilnehmerzahl des Vorjahres übertroffen wird. Vier Großmeister, ein internationaler sowie vier FIDE-Meister haben ihr Kommen zugesagt", so Montag weiter. Es ist also sehr viel Qualität beim mittlerweile drittgrößten Schachturnier in Thüringen am Start. 23.07.2009 20:54 Uhr TA SCHACH: Nordhäuser Open vor Rekord Nordhausen: Vom 30. Juli bis 2. August finden die 9. Nordhäuser
Schachopen statt. Mit bisher über 110 angmeldeten Spielern erwarten
die Veranstalter vom SC Nordhausen einen Teilnehmerrekord. Neben dem
aktuellen deutschen U14-Meister Wiede Friedrich aus Potsdam hat unter
anderem auch der 12-jährige Lars Urban vom Empor Erfurt gemeldet.
Gespielt werden sieben Runden nach Schweizer System nach Fide-Regeln.
Die Anmeldung erfolgt am 30. Juli bis 10 Uhr. Danach finden täglich
zwei Runden statt bis 2. August, an dem die 7. Runde und die Siegerehrung
geplant sind.
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